Partnergemeinden

Arnoldstein liegt im Schnittpunkt der Länder Italien, Slowenien und Österreich. Dieses einmalige Dreiländereck, an dem romanische, slawische und germanische Völker und Kulturen aufeinander treffen, besteht in dieser Form seit über 90 Jahren. Dies hat natürlich zahlreiche bereichernde Spuren in unserer heimischen Kultur hinterlassen. So besteht bereits seit Jahrzehnten die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Kranjska Gora und Tarvis.


Darüber hinaus pflegen wir drei offizielle Städtepartnerschaften mit den Gemeinden Mežica und Črna in Slowenien sowie mit der friulanischen Gemeinde Tarcento.

Antiquitäten aus Črna

Črna

Der Ort ist für unzählige Naturbesonderheiten wie auch für ein reiches kulturhistorisches Erbe bekannt. Hier befinden sich ein Bergbaumuseum und eine ethnographische Sammlung. Besonderheiten der Umgebung sind die Kirche der heiligen Ana mit dem Bild der schwarzen Maria und die berühmten »celki« im Tal des Flusses Topla. Hervorragend wirkt hier die Architektur der Gehöfte und Getreidespeicher. Wegen seiner Naturbesonderheiten genießt das Tal des Flusses Topla den Status des Landschaftsparks. Zu den Naturschönheiten der Gemeinde gehört zweifellos die Najevska lipa (ein Lindenbaum). Der Lindenbaum ist über 770 Jahre alt und ist die Mutter aller slowenischen Lindenbäume. Die enormen Maße wie auch die interessante Geschichte über seine Entstehung machten den Baum zum jährlichen Treffpunkt berühmter slowenischer Persönlichkeiten. Zahlreiche Alpentäler erheben sich hoch unter die mächtigen Gipfel der Berge Peca, Raduha, Olševa und Smrekovec. Wälder mit einem nicht enden wollenden Netz von Forststraßen und Fahrwegen bieten fast uneingeschränkte Möglichkeiten für Mountain-Biking. Aus diesem Grund entstand in diesem Gebiet auch der erste Mountain-Bike Park von Slowenien (www.mtbpark.com). Außer wohlgeordneter lokaler Wege führt durch dieses Gebiet auch der zwischenstaatliche Mountain-Bike Weg um den Berg Peca. Das Dörfchen Črna ist als der sportlichste Ort der Gegend bekannt. Auf ihre Schifahrer sind die Einheimischen besonders stolz. Besonders gut entwickelt ist in Črna die Infrastruktur für Sport und Erholung. Die Anlagen schaffen gute Bedingungen für die Vorbereitungen der Sportler. Immer bedeutender werden der Alpinismus und die Sportkletterei. Es gibt hier nämlich ausgezeichnete Klettermöglichkeiten.

Weitere Informationen über Črna erhalten sie hier.

Stollenwanderung in Mežica

Mežica

Die Ortschaft Mežica ist von allen Seiten mit traumhaften Wiesen umgeben. Schon immer galt das Dörfchen als das im Alpengebiet liegende touristische Zentrum vom Mežatal. Schon seit Jahrzehnten finden hier Vorbereitungen der Spitzensportler statt. Immer mehr setzen sich in der letzten Zeit Bergwanderungen und Alpinismus durch. Zu den Gipfeln der umliegenden Berge führen stille und ruhige Wanderwege. Peca (2125m) ist der höchste und meist bestiegene Berg im Gebiet. Außer den sagenhaften Ausblicken weckt das Interesse der Besucher auch die Legende vom König Matjaž, der irgendwo im Inneren des Bergs schläft. In der Nähe der Höhle vom König Matjaž auf dem Berg mala Peca (1665m) (kleiner Berg Peca) errichtete der Alpenverein eine gemütliche Alpenvereinshütte. Um den Berg Peca führt auch der zwischenstaatliche Mountain-Bike Weg. Aber außerdem gibt es auf den umliegenden Straßen zahlreiche Möglichkeiten Rad zu fahren. Die touristische Hauptattraktion von Mežica ist das zu einem Museum umgestaltete Blei- und Zinkbergwerk. Mit einem Bergzug wird man dort in die Unterwelt des Bergs Peca gefahren und durch Stollen wie auch reiche Sammlungen von Mineralen und Fossilen beeindruckt. Über dem Ort sind noch die interessante Kirche des heiligen Lenarts »mit der wundertätigen Kette«, Breg mit den schönsten Getreidespeichern und Lom mit den wunderschönen Ausblicken auf das österreichische Jauntal. In Mežica und Umgebung gibt es mehrere einheimische Gaststätten, Restaurants und Bauernhöfe. Verschiedenartige bergmännische kulinarische Besonderheiten werden hier auf Sie einen starken Eindruck machen.

Weitere Informationen über Mežica erhalten sie hier.

Rathaus (Palazzo Frangipane) in Tarcento

Tarcento

An den Hängen der Berge Chiampeon, Stella und Bernadia gelegen, nimmt Tarcento (im friulanischen Dialekt „Tarcint“) von seiner Lage und dem geschichtlichen Aspekt her eine Schlüsselstellung zwischen den Gebieten der Täler der Alta Valle del Torre, der am Fuß der Julischen Voralpen liegenden Zonen und der Ebene mit ihrer Bevölkerung und Kultur ein.
Zwischen dem blauen Strich der Gebirgskette des Musi und dem hellen Band des Torre liegt Tarcento wie eine wundschöne Perle, eingefügt zwischen Weinbergen, Wäldern und verstreuten Dörfern. Zwischen Collalto und Stella, Collerumiz und Sedilis, Segnacco, Coia und Ciseriis, Sammardenchia, Bulfons, Zomeais, Molinis, Loneriacco, wo sich die Bevölkerung bis heute die althergebrachten Werte, Gesten, Sprachen und Traditionen erhalten hat. Das eindrucksvolle beruhigende Ambiente verbindet sich hier auf harmonische Weise mit einem nicht weniger interessanten geschichtlichen Kulturerbe und einer ehrlichen Gastfreundschaft.
Tarcento ist auch ein Tor zum Hochtal Alta Val Torre (Grotten von Villanova in Luservera) oder über Nimis zum Tal Valle del Cornappo. Die Täler bieten mit ihren vielen Wanderwegen und Straßen Bergsteigern, Radfahrern und einfachen Sonntagsausflüglern eindrucksvolle Möglichkeiten in der schönen Natur. Vom besonderen Interesse ist auch das Festival dei  Cuori, das große Treffen in der zweiten Hälfte des August, das allseits verbindende ausgelassene Feste der Folklore der Welt nach Tarcento bringt. Aber nicht nur dieses Festival bietet dem Besucher einen Einblick in die volkstümlichen Traditionen des Ortes. Besonders hervorzuheben sind hier das Feuerwerk am Dreikönigsfest, die Wasserriten in der magischen Johannisnacht, die antike Kirmes von San Pietro Ende Juni, der Karneval der „Tomats“ mit seinen alten Masken aus dem Valle del Torre, die Märkte in den historischen Ortsteilen und vieles mehr.

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